Es gibt so viele wundervolle Öle für die Haut, doch welches passt zu einem und warum. Leider verträgt nicht jeder jedes Öl und das hat einen simplen Grund…es gibt verschiedene Hauttypen! Wie du vielleicht im vorherigen Artikel schon gelesen hast, hat jeder Hauttyp seine ganz eigenen Bedürfnisse, werden diese missachtet, kann man damit seiner Haut mehr schaden als nützen. Die falschen Öle für die Haut oder eine falsche Dosierung, richten mehr Schaden an als du vielleicht denkst. Daher ist es sinnvoll sich zunächst eingehend mit dem Thema zu beschäftigen, wenn man eine reine Pflege mit Öle für die Haut in Betracht zieht.

Wie viel und welche Öle für die Haut?

Wenn wir uns die 3 Hauttypen einmal näher betrachten, so fällt auf, dass sie einen ganz unterschiedlichen Bedarf an Fett haben. Während trockene und reife Haut sich über reichhaltige Pflege freut und es hier ruhig etwas mehr Fett sein darf, würde man bei fettiger, zu Unreinheiten neigender Haut damit eine Verschlimmerung des Hautzustandes hervorrufen. Bei Mischhaut wiederrum muss auf die unterschiedlichen Areale eingegangen werden, die sowohl fettiger als auch trockener Haut entsprechen können.

Doch es kommt nicht nur auf die richtige Menge des Öls an, sondern auch auf seine Fettsäuren-Zusammensetzung und die Begleitstoffe. Hierüber geben die verschiedenen Ölgruppen Auskunft. Alle Öle für die Haut werden in bestimmte Öl-Gruppen eingeteilt. Vielleicht hast du schon einmal Begriffe wie „trocknendes“, „nicht trocknendes“ oder „halb trocknendes“ Öl gehört. Anhand dieser Bezeichnungen kannst du erkennen, welche Öle für welchen Hauttyp geeignet sind. So empfehlen sich „nicht trocknende“ Öle für trockene und reife Haut, wohingegen „trocknende“ Öle für fettige, unreine und Mischhaut geeignet sind. „Halb trocknende“ Öle bilden hierbei die Ausnahme und können bei allen Hauttypen gleichermaßen verwendet werden. Du siehst also, dass es nicht einfach mit irgendwelchen Öle für die Haut getan ist.

Kommen Öle für die Haut als alleinige Pflege in Frage?

Ein schwieriges Thema welches immer wieder kontrovers diskutiert wird. Denn auch hier kommt es wieder auf den gegenwärtigen Zustand unserer Haut an. Bei einer intakten, gesunden Haut sorgen hauteigene Emulgatoren (Stoffe die Öl und Wasser miteinander verbinden) dafür, dass das aufgetragene Öl zusammen mit Wasser zu einer Emulsion verbunden wird. Daher sollte die Haut auch immer mit etwas Wasser benetzt werden, bevor das Öl aufgetragen wird, dies erleichtert den oben genannten Prozess und hilft Öle für die Haut besser verwertbar zu machen. Ist unsere Haut allerdings krank oder durch altersbedingte Abbauprozesse nicht mehr ausreichend in der Lage diese Aufgabe zu erfüllen, werden Öle allein nicht den Bedarf der Haut decken können. Hier ist es sinnvoll auf gut verträgliche Pflegeprodukte zurückzugreifen, welche schon als Emulsion (Fluide, Gesichtslotionen und Cremes) vorliegen und frei von etwaigen Giften und unnötiger Chemie sind.

Erfahre mehr über Öle für die Haut:

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